Abzocke
» Adressverzeichnisse und Branchenbücher
Unseriöse Angebote zur Teilnahme an Adressverzeichnissen, Internetkatalogen, Branchenbüchern
Bitte beachten Sie folgendes:
- Oft sind Aufträge als Korrekturabzüge getarnt, die sich manchmal sogar auf existierende Werbung Ihrer Firma (Anzeige in Zeitungen, Branchenbuch etc.) beziehen
- Teilweise wird mit dem Trick gearbeitet, Daten zu verändern (z.B. Anschrift oder Telefonnummer), um einen Reflex zur Korrektur und Rücksendung auszulösen, bei dem der Abschluss eines Vertrages unbemerkt bleibt.
- Prüfen Sie in jedem Fall das "Kleingedruckte"
- Im Zweifelsfall von Innung / Fachverband vor Unterschrift prüfen lassen
- Oftmals sind lange Laufzeiten (z.B. 2 Jahre) mit automatischer Verlängerung vorgesehen (Abonnement), wenn keine Kündigung erfolgt
- Ebenso sind oftmals hohe Kosten gefordert, denen ein zweifelhafter Nutzen gegenübersteht
- Prüfen Sie das Objekt, auf das sich das Angebot bezieht (Druckobjekt oder Internet-Verzeichnis)
- Liegt ein "Korrekturabzug" vor, prüfen Sie, ob Sie tatsächlich dort Werbung geschaltet hatten bzw. weiter schalten wollen
- Geben Sie Ihren Mitarbeitern entsprechende Anweisungen, nichts ohne Ihr Wissen und Zustimmung zurück zu senden
- Dubiose Anbieter sind oftmals im Ausland angesiedelt, um die rechtliche Verfolgung bzw. Geldrückforderungen zu erschweren
- Eine namentliche Warnung vor dubiosen Anbietern ist rechtlich problematisch, da diese in der Regel nicht gegen Gesetze verstoßen
- Deshalb ist es auch nicht so einfach, nach Vertragsabschluss, Geld zurück zu erhalten
- Die beste Schutzmaßnahme ist kaufmännische Sorgfältigkeit bei jeder Auftragserteilung / Unterschrift!
Hier finden Sie Informationen zur Abzocke dubioser Anbieter und erhalten Tipps, was Sie als Betroffener tun können.
- Handwerkskammer Reutlingen: » Ärger mit dubiosen Branchenbuchanbietern
- Deutscher Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität: » Adressbuchschwindel - Wie verhalte ich mich richtig?
- Rechtsanwaltskammer Stuttgart berichtet über ein Urteil des Amtsgerichts München (» Mogelpackung mit kostenpflichtigem Branchenbucheintrag aufgeflogen)





