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30.08.2012

Das E-Haus auf der IFA in Berlin

Auf der stark frequentierten Messe, die auch sehr im Blickpunkt der Öffentlichkeit und der Medien steht, wird auch diesmal wieder gezeigt, was aktuelle Technik im Gebäude alles kann!

Das E-Haus auf der IFA in Berlin
Grundriss des E-HausDas E-Haus auf der IFA
Das E-Haus auf der IFA in Berlin
Grundriss des E-HausDas E-Haus auf der IFA
Das E-Haus auf der IFA in Berlin
Grundriss des E-HausDas E-Haus auf der IFA

Intelligentes Haus zum Anfassen!
Im E-Haus alles unter einem Dach

  • Marktreife Lösungen für Vernetzung von Energiemanagement, Beleuchtung, Multimedia und generationenübergreifendes Wohnen
  • Das E-Haus im Zentrum der Gemeinschaftsauftritts „Vernetzt Wohnen+Leben - Intelligentes Gebäude zum Anfassen – Von Spezialisten“ von VDE, ZVEH und ZVEI (Halle 11.1, Stand 6)

Die Sonderschau „Das E Haus“ zeigt vom 31. August bis 5. September 2012 auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin neueste Entwicklungen und Anwendungen rund um die Haus- und Gebäudevernetzung. Das vernetzte Modellhaus der E-Handwerke bringt die verschiedenen Aspekte und Vorteile kompakt und übersichtlich „unter ein Dach“ und ist einmalig in seiner Art. Die Besucher erleben, wie sich das Haus übers Mobiltelefon steuern lässt, wie die Bewohner ihren Energieverbrauch am Bildschirm managen, welche Stimmung LED-Leuchten machen, wie intelligente Technik Menschen mit Behinderung ein komfortables Zuhause bereitet, wie das E-Auto in der Garage den Strom aus der PV-Anlage am Dach tankt oder natürlich auch, wie viel Spaß vernetzte Multimedia bringt. Das Modellhaus der E-Handwerke zeigt auf der IFA marktreife Produkte und Systeme im Live-Betrieb und führt vor, wie Gebäudetechnik bzw. Gebäudeautomation und Informationstechnik (IT) immer mehr zusammenwachsen.

Die Sonderschau „E-Haus“ wird vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) durchgeführt und im Rahmen des Gemeinschaftsauftritts der Verbände VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik), ZVEH (Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke) und ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie) in TecWatch (Halle 11.1, Stand 6) präsentiert. Das Projekt wird von 40 Partnern aus der Industrie unterstützt.

Das E-Haus – Konzept
Das E-Haus ist ein 100 Quadratmeter großes Modellhaus mit sieben Räumen: Wohn- und Schlafzimmer, Küche und Bad, ein Raum fürs Energiemanagement, einer für die Regelungs- und die Heiztechnik sowie eine Garage mit Elektroauto. Alle Systeme und Produkte im E-Haus sind auf der Basis des weltweiten Standards für Gebäudeautomation KNX vernetzt und während der IFA 2012 im Live-Betrieb. Darüber hinaus kommen auch drahtlose Kommunikation wie GSM und funkbasierte Systeme zum Einsatz. Sie eignen sich besonders für das Nachrüsten bestehender Bauten. Dazu kommen die unterschiedlichen Bedienmöglichkeiten: vom Standard-Schalterprogramm über spezifische Panels bis hin zu mobilen Bedienoberflächen auf Tablet PC und Smartphone.

Energiemanagement
Intelligente Gebäude schaffen Wohnkomfort, mehr Energieeffizienz und Sicherheit – für Menschen jeden Alters! Den größten Anteil am Umsatz mit Smart Home Anwendungen – laut GFK-Umfrage 46 Prozent – haben die Handwerker bislang auf dem Gebiet „Sicheres Wohnen“. Zugleich werden bei den Betrieben mit Expertise am häufigsten Beleuchtungs- und Heizung-Klima-Lüftungstechnik, Informationstechnologie und Energieeinsparung nachgefragt. Immerhin entfallen auf private Haushalte in Deutschland jährlich rund 27 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs, so das Umweltbundesamt. Deshalb ist das Energiemanagement in privat genutzten Gebäuden mit Energiespeicherung und der Optimierung des Verbrauchs selbst erzeugter Energie ein zunehmend wichtiger Faktor. Im Intelligenten E-Haus funktioniert ein effizientes Energiemanagement, Strom wird aus regenerativen Quellen gewonnen: Im Garten steht das Windrad, die Waschmaschine wäscht mit Sonnenenergie und elektrisch geführte Systeme, wie die Wärmepumpe oder die Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung, schaffen behaglichen Komfort. Dabei wird das Elektroauto in der Garage zum Energiespeicher: Man geht heute davon aus, dass 80 Prozent der Ladevorgänge Zuhause stattfinden werden. Im E-Haus ist daher eine eigene Ladeinfrastruktur vorhanden, die ein Elektroauto mit Strom versorgt.

Beleuchtung „Gewebtes Licht“
Die Planer des E-Hauses haben komplett auf konventionelle Beleuchtung verzichtet. Stattdessen arbeiten sie ausschließlich mit energieeffizientem LED-Licht, die Ambiente- und Effektbeleuchtung setzt teils starke architektonische Akzente. Höhepunkt sind die Lichtstrukturwände „Gewebtes Licht“, ein Effektgewebe, das in Kombination mit LED dreidimensionale Lichtstrukturen erzeugt. Zugleich brennen in der Gas-Straßenleuchte vor der Haustür des E-Hauses moderne LED-Leuchtkörper – die historische Hülle bleibt unberührt.

Technik gestütztes Wohnen

38 Prozent des Umsatzes machen auf Smart-Home spezialisierte Profi-Handwerker mit dem so genannten „Ambient Assisted Living“ (AAL). Dabei erleichtert Technik das Wohnen im Alter. Das fängt bei angepassten Bedieneroberflächen an und geht weiter über automatisch bedienbare Fenster, bis hin zum Inaktivitätsmonitoring über Bewegungsmelder. Im E-Haus melden Sensormatten, ob es den Menschen gut geht, indem sie zum Beispiel erkennen, wenn jemand gestürzt ist. Die Steckdosen sind illuminiert und auch das Touchpanel ist ohne Brille gut lesbar. Dazu kommt eine Livecam, die bei Bedarf aktiviert wird und die Kommunikation mit der Notfallzentrale herstellt.

Smart TV und der verspiegelte Fernseher
Gerade die hohe gesellschaftliche Akzeptanz und die enorme Durchdringung von Smartphone und Tablet PC haben wesentlich zu einem Nachfrageschub in der Gebäudeautomation im privaten Bereich geführt. Auch der internetfähige Fernseher – das Smart TV – verdeutlicht diese Entwicklung. Neben Fernsehen kann man im E-Haus auf dem TV-Bild-schirm auch im Internet surfen und den momentanen Energieverbrauch ablesen – die neuen Geräte werden zur Kommunikations- und Schalt-zentrale. Mit der Multiroom-Audio-Anlage lassen sich Audio-Signale von jeder Quelle in jeden Raum übertragen. Und Home Entertainment macht’s möglich, dass man beim Zähneputzen im Badezimmerspiegel die TV-Nachrichten sehen oder den Spielfilm zu Ende schauen kann.


Veranstaltungshinweise für die Presse

Podiumsdiskussion mit dem Nachwuchs im TecWatch Forum
Für alle, die neugierig sind und wissen wollen, wie Experten die aktuelle und zukünftige Entwicklung für das vernetzte Wohnen und Leben einschätzen, bieten sich die Teilnahme an der Podiumsdiskussion „Das Intelligente Haus zum Anfassen“ im TecWatch Forum am Samstag, 1. September 2012, um 11 Uhr an. Darin werden Nachwuchsjournalisten an Experten aus E-Handwerk und Industrie Fragen stellen. Mit dabei ist auch ein Bewohner eines Smart Homes, der über seine Erfahrungen mit dem Smart Home aus erster Hand berichtet.

Branchenaustausch mit Profis
Beim branchenforum@IFA am Sonntag, 2. September 2012 um 11 Uhr in der IFA Red Lounge, lautet das zentrale Thema „Vom Smart Home zum Smart Business“. Zu diesem neuen Veranstaltungsformat laden die Partnerverbände BVT, VDE, ZVEH und ZVEI mit Unterstützung von gfu und Messe Berlin ein.


Das E-Haus – Übersicht

Energie

  • Sole-/Wasser-Wärmepumpe zum Heizen im Winter und Kühlen im Sommer
  • Photovoltaikanlage
  • Kleinwindkraftanlage
  • tarif- und angebotsabhängiges Energiemanagement mit Einbindung von Hausgeräten
  • Energiespeichersystem zur Optimierung des Verbrauchs von eigenerzeugter Energie über Photovoltaik und Windkraft
  • Stromtankstelle für E-Auto
  • Intelligente Steuerung der Verbraucher für ein optimiertes Stromnetz der Zukunft (Smart Grid)
  • Messung der unterschiedlichen Verbraucher und Darstellung der Momentan- und Absolutverbräuche auf Smartphone, Tablet PC, Laptop und Smart TV


Beleuchtung/Lichttechnik

  • Spezielles AAL-Beleuchtungskonzept
  • ausschließlich LED-Beleuchtungssysteme – keine konventionellen Leuchtmittel
  • Lichtstrukturwände „Gewebtes Licht“
  • Steuerung von Licht-/Raumszenen mittels KNX
  • auf LED umgerüstete historische Straßenleuchten (ehemals gasbetrieben)
  • Bewegungsmelder, präsenzabhängige Lichtsteuerung


Haus-/Gebäudetechnik

  • Einbauküche mit energieeffizienten und vernetzten Hausgeräten
  • Badezimmer mit moderner Ausstattung und LED-Technik
  • energieeffiziente und vernetzte Smart-Grid-fähige Waschmaschine und Trockner
  • Fußbodenheizung in allen Wohnräumen mit Einzelraumregelung in Abhängigkeit von Nutzung, Anwesenheit, Fensteröffnung
  • tageslichtlenkbare, elektrische Jalousien mit Antrieb in SMI-Technik
  • Umfassende Verwendung des KNX-IP-Standard für die Haustechnik
  • Lüftungskonzept: Steuerung der Lüftungsanlage und automatisch öffnende und schließende Fenster mit Elektroantrieb


Elektroinstallation

  • Elektroinstallation basiert auf KNX-IP-Standard
  • drahtgebundene und funkbetriebene Schalterprogramme mehrerer Hersteller in verschiedenen Designs und Techniken
  • unterschiedliche Bedienkonzepte über Schalter, Raumbedien-Panels mit Display, Tablet PC, Smartphone, PC für Regel- und Steuerfunktionen wie z. B. Licht, Lichtszenen, Jalousien, Heizung
  • Bewegungsmelder, präsenzabhängige Lichtsteuerung
  • Hauptverteiler mit elektronischen Haushaltsstromzählern


Messen, Steuern, Regeln (MSR)

  • Steuerung Lüftungsanlage mit KNX-IP-Standard
  • diverse Fühler (CO2, Luftfeuchte etc.)
  • MSR-Antriebe für luft- und wasserführende Medien
  • Handbedienebene für Regelungstechnik mit Modbus-Anbindung


Interne/externe Gebäudekommunikation

  • komplette, strukturierte Verkabelung des Gebäudes
  • VDSL-Anschluss (50 Mbit) für Smart TV
  • Außensprechanlage mit Sprech-, Klingel- und Videosystem und -überwachung
  • Innensprechstelle mit Videobild auf Wandpanels, Smartphone, Tablet PC
  • Fernsteuerung von Heizung, Licht und Jalousien über Tablet PC, Smartphone und Laptop
  • Raumüberwachung über Livecam mit Smartphone, Tablet PC und Laptop


Home-Entertainment

  • VDSL-Anschluss (50 Mbit) und Smart TV
  • Multiroom-Audio
  • Spiegel mit integriertem LCD-TV im Bad und Schlafzimmer
  • energiesparender Festplattenspeicher (Network Attached Storage - NAS) für Filme, Musik und Bildspeicherung
  • energieeffizienter Media Player zum Abspielen der Serverinhalte
  • Dolby-Digital 5.1 Ton im Wohnzimmer


Technikgestütztes Wohnen, Ambient Assisted Living (AAL)

  • unterschiedliche Bedienkonzepte über Schalter, Wandpanels mit Display, Tablet PC, Smartphone (Mobile Control), PC
  • Fernsteuerung von Heizung, Licht und Jalousien und Raumüberwachung über Livecam
  • Außensprechanlage und Innensprechstelle mit Videosystem auf Wandpanels, und Smartphone
  • Inaktivitätsmonitoring über Bildschirm
  • Sensormatten
  • Bewegungsmelder
  • Fernüberwachung und Anbindung an Notrufzentrale
  • Abschaltung geeigneter Verbraucher beim Verlassen der Wohnung
  • spezielles Beleuchtungskonzept



Den Flyer zur Sonderschau Das E-Haus auf der IFA 2012 können Sie hier herunterladen:
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