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31.10.2018

Handwerk 4.0 in Wetzlar – Chancen der Digitalisierung für das Handwerk in Hessen

Digitalisierung in Handwerksbetrieben – wie kann das gehen? Diese Frage stand am
19. Oktober im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung der Arbeitgeberverbände des Hessischen Handwerks e.V. (AHH) in Wetzlar.

Stefan Petri (FEHR) gab beim Workshop einen Einblick in das Thema Digitalisierung und E-Handwerk. Foto: Hartwig Bull/Hofheim

AHH-Präsident Jochen Honikel machte vor rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Handwerksbetrieben, Politik und Wirtschaft die Wichtigkeit der Fachverbände für die Digitalisierung im Handwerk deutlich: „Gerade die Handwerksbetriebe, die sich in Verbänden und Innungen freiwillig organisieren, beobachten die Wichtigkeit der Digitalisierung und ihre Folgen noch genauer und entwickeln neue Ideen, um das Handwerk insgesamt voranbringen. Der Handwerker kann nur dann erfolgreich sein, wenn er heute die Chancen der Digitalisierung nutzt und Geschäftsmodelle für die Zukunft entwickelt. Dabei steht er vor besonderen Herausforderungen: Unsere Branche ist geprägt von kleinen und mittleren Betriebsgrößen. Natürlich haben wir keine Spezialabteilung, die sich den ganzen Tag mit IT beschäftigt. Oftmals ist es bei uns der Meister selbst oder ein Familienmitglied, das eine Affinität zu Digitalisierungsfragen hat. Er oder sie kümmert sich dann selbst um die Digitalisierung des Betriebs. Deshalb wollen wir den Betrieben mit dem Projekt „DigiGuides“ helfen, den Dschungel der Digitalisierungs-Möglichkeiten zu
durchleuchten.“

Das Projekt „DigiGuides“ wurde im Jahr 2018 von den 30 handwerklichen Fachverbänden in Hessen, die sich zu den Arbeitgeberverbänden zusammengeschlossen haben, ins Leben gerufen. Es läuft über einen Zeitraum von zwei Jahren und wird vom Hessischen Wirtschaftsministerium maßgeblich gefördert.
Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir warb dafür, die digitalen Technologien entschlossen zu nutzen: „Die Digitalisierung hat begonnen, unser Wirtschaftsleben zu revolutionieren. Auch Handwerkerinnen und Handwerker können von diesen Technologien enorm profitieren und sich neue Chancen erschließen. Die Landesregierung bietet dafür umfassende Unterstützung von der Beratung bis zum Investitionszuschuss an, und die DigiGuides sind eine sehr gute Ergänzung für eine wichtige Zielgruppe. Das hessische Handwerk floriert gerade; das ist die beste Zeit, um die Basis für den Erfolg von morgen zu schaffen.“

Mit Stefan Petri nahm auch ein Vertreter des FEHR an der Veranstaltung teil. Der FEHR-Referent stellte am Nachmittag im Rahmen der Workshops das Thema Digitalisierung und E-Handwerke vor.

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