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24.10.2018

Konjunkturumfrage 2018: Allzeithoch bei den E-Handwerken - Attraktivität der Boombranche für Fachkräfte steigt

Wie die aktuelle Herbstumfrage* des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) und des Fachverbands Elektro- und Informationstechnik Hessen/Rheinland-Pfalz (FEHR) zeigt, ist die konjunkturelle Stimmung im E-Handwerk weiterhin auf einem sehr hohen Niveau.

Die Konjunkturumfrage wurde im Auftrag des ZVEH im Herbst 2018 vom Volkswirtschaftlichen Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen durchgeführt.

Insgesamt 98,0 Prozent der bundesweit befragten E-Handwerksbetriebe betrachten ihre derzeitige Geschäftslage positiv: 76,4 Prozent von ihnen beurteilen ihre Lage als „gut“, 21,6 Prozent schätzen sie als „befriedigend“ ein. Damit konnte der Vergleichswert vom Herbst 2017 (96,7 Prozent) ein weiteres Mal gesteigert werden.    
    
Die anhaltend positive Grundstimmung wirkt sich auch auf den bundesweiten Geschäftsklimaindex der E-Handwerke aus, der mit 87,2 Punkten ebenfalls einen neuen Rekordwert erreicht. Im Jahr 2017 lag dieser Wert bei 83,5 Prozent. Auch bei der Auslastung gibt es für die Betriebe der E-Handwerke keinen Anlass zur Klage: 21,5 Prozent haben einen Auftragsbestand über vier Monate hinaus (2017: 18,3 Prozent). Nur neun Prozent haben einen eher kurzen Auftragsbestand von zwei Wochen.    

Die gute konjunkturelle Lage hat auch Einfluss auf die Erwartungen für das nächste halbe Jahr: 25,3 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass sich ihre geschäftliche Situation weiter verbessern wird. Der überwiegende Teil (70,6 Prozent) erwartet eine gleichbleibende Entwicklung. Lediglich 4,1 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Situation. Im Jahr 2017 lag dieser Wert noch bei 4,8 Prozent.    

Nach wie vor machen Projekte in der Energie- und Gebäudetechnik mit 67,6 Prozent den überwiegenden Teil des Umsatzes aus. Dahinter folgen die Sparten Informations- und Telekommunikationstechnik (10,1 Prozent) sowie Automatisierungstechnik (4,6 Prozent). Die meisten Aufträge erhalten die E-Handwerksbetriebe weiterhin von der gewerblichen Wirtschaft und privaten Auftraggebern (38 bzw. 36 Prozent). Einen geringeren Anteil am Umsatz haben öffentliche Auftraggeber mit 14 und Wohnungsbaugesellschaften mit 12 Prozent.    

Die Zahl der Beschäftigten ist in den vergangenen sechs Monaten in 27,0 Prozent der Betriebe gestiegen. Lediglich 14,4 Prozent verzeichneten in demselben Zeitraum einen Rückgang bei den Angestellten. Qualifizierte Fachkräfte sind in dieser konjunkturellen Hochphase mehr denn je gefragt.    

Über den FEHR    
Der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Hessen/Rheinland-Pfalz (FEHR) ist die Dachorganisation von 41 Innungen aus den Handwerken der Elektrotechnik, Informationstechnik und dem Elektromaschinenbau. Als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband setzt sich der FEHR für die Interessen von etwa 6.500 e-handwerklichen Betrieben gegenüber Politik, Behörden, Energieversorgern und Industrie ein. Die ca. 52.000 Beschäftigten und fast 5.000 Azubis der Branche erwirtschafteten einen Jahresumsatz von rund 6,5 Milliarden Euro.

 

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