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05.09.2018

Tag des Einbruchschutzes am 28. Oktober 2018: Moderne Technik hält Einbrecher auf Distanz

Am 28. Oktober ist es wieder soweit: Der Tag des Einbruchschutzes macht zum Beginn der dunklen Jahreszeit auf ein drängendes Thema aufmerksam: Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt kontinuierlich auf neue Höchststände an. Dabei kann fast jeder zweite Einbruch durch vorhandene Sicherungseinrichtungen und eine aufmerksame Nachbarschaft verhindert werden.

Bild: ArGe Medien im ZVEH/shutterstock/SpeedKingz

Häufigstes Einbruchsziel sind leicht erreichbare Fenster und Wohnungstüren. „Besonders beliebt sind dunkle Ecken, in denen es sich ungestört und unbeobachtet arbeiten lässt.“ weiß Stefan Petri vom Fachverband Elektro- und Informationstechnik Hessen/Rheinland-Pfalz (FEHR) zu berichten. „Mit sehr hellem LED-Licht, das wenig Strom verbraucht, ist hier schon viel geholfen“, so Petri weiter. Die Zahlen belegen seine Theorie: Die Anzahl der gescheiterten Einbruchsversuche nahm nämlich ebenfalls zu – dank geeigneter Schutzmaßnahmen. Damit bleiben also weit über ein Drittel aller Einbrüche im Versuchsstadium stecken.

Intelligente Technik sorgt für mehr Sicherheit

„Mit moderner Technik lebt man definitiv sicherer. Das gilt für die ganze Familie. Deshalb wird so eine Investition zwar zunächst gescheut, aber später nie bereut“ erläutert Experte Petri. Die einfachste Möglichkeit stellen Bewegungsmelder im Außenbereich dar. Bewegungsmelder bieten einen doppelten Vorteil: Sie heißen Gäste willkommen und schrecken Unbefugte ab. Auf dem Grundstück erzeugen Bewegungsmelder eine lückenlose Überwachung in jedem gewünschten Erfassungsbereich. „Die moderne Elektronik bemerkt sofort, wenn jemand das Grundstück betritt und schaltet das Außenlicht an“, führt Stefan Petri aus. „Dabei ist individuell einstellbar, ab welchem Dämmerungswert die Schaltung reagiert. Wichtig ist, dass alle Bewegungsmelder vernetzt sind. Ein Elektro-Fachbetrieb der Innung weiß, wie das geht und wird das System bevorzugt mit einer LED-Außenbeleuchtung verbinden. Das taghelle Licht kostet wenig und gibt unwillkommenen Gästen das Gefühl, unter einer Flutlichtanlage zu arbeiten. Überschaubarer Aufwand, voller Effekt.“

Die Palette der Elektrofachleute reicht auch weiter bis zur Einbruchmeldeanlage mit Bewegungssensoren und Videotechnik. Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist offensichtlich auch der Schutz der Haustüre. Immer dreistere Einbrecher verschaffen sich mit fadenscheinigen Argumenten Zugang zum Haus. Stefan Petri: „Eine Zugangskontrolle ist der beste Schutz und heute eigentlich ein Muss. Dank digitaler Technik kostet eine Türsprechanlage mit Videofunktion nicht die Welt und ist heute fast schon Standard.“

Mitgliedsbetriebe der Elektro-Innung informieren zum Tag des Einbruchschutzes

In den Wochen vor und nach dem Tag des Einbruchschutzes informieren die Mitgliedsbetriebe der Innung gezielt zum Thema und bieten geeignete Lösungen an. Den Fachmann in der Nähe finden Leser unter

www.elektrobetrieb-finden.de


Steuervorteile und erweiterte KfW-Förderung nutzen!

Damit sich Bauherren und Eigentümer wirkungsvoll vor Einbrüchen schützen können, hat die KfW-Bankengruppe (Kreditanstalt für Wiederaufbau) die Förderungszahlungen erhöht und den Maßnahmenkatalog ergänzt. Private Bauherren und Eigentümer werden mit günstigen Darlehen und Zuschüssen unterstützt. Gefördert werden zum Beispiel Maßnahmen zum Schutz gegen Wohnungseinbruch, Installation von Alarm- und Einbruchmeldeanlagen, Einbau von Gegensprechanlagen, elektronische Antriebssysteme von Rollläden sowie die Nachrüstung einbruchhemmender Produkte. Förderungsvoraussetzungen und weitere Informationen zu den KfW-Förderprogrammen unter www.kfw.de/einbruchschutz.

 


[Infokasten]

So funktionieren Alarmanlagen/Einbruchmeldeanlagen (EMA)
GUT BEDACHT – GUT BEWACHT!

Eine Einbruchmeldeanlage (EMA) überwacht automatisch Gegenstände auf Diebstahl oder Flächen und Räume auf unbefugtes Eindringen. Über die Zentrale der EMA werden alle Informationen ausgewertet. Man unterscheidet:

Außenhautüberwachung:
Es werden alle von außen erreichbaren Einstiegsmöglichkeiten im Außenbereich überwacht.

Raumüberwachung:
Überwachung einzelner Räume mit Bewegungsmeldern. Diese werden so platziert, dass ein Einbrecher auf seinem Weg durch das Haus sicher erfasst wird.

Optisch-akustischer Alarm
Mit Sirene und Blitzleuchte sollen Nachbarn aufmerksam gemacht und gleichzeitig der Täter abgeschreckt werden.

Stiller Alarm:
Per automatischem Wählgerät oder automatischer E-Mail-Benachrichtigung werden Polizei/Wachdienste/Nachbarn gewarnt und informiert.

 

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