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29.01.2019

Zertifizierung zum E-Mobilität Fachbetrieb

Durch die steigende Zahl an Elektrofahrzeugen verzeichnen die E-Handwerke in Hessen und Rheinland-Pfalz eine zunehmende Nachfrage nach Landestationen im privaten und gewerblichen Bereich. Für Betriebe, die sich

Das Seminar zur Zertifizierung zum E-Mobilität Fachbetrieb erfreute sich einer großen Nachfrage. Bild: PSc/FEHR

in diesem zukunftsträchtigen und lukrativem Marktsegment etablieren wollen, hat die Innung Elektro- und Informationstechnik Wiesbaden - Rheingau - Taunus mit Unterstützung des Bildungszentrum Lauterbach (BZL) erstmals eine Schulung zum zertifizierten E-Mobilität Fachbetrieb durchgeführt. 

Wie wichtig das Thema Elektromobilität für die E-Handwerke ist, zeigt die große Nachfrage nach dem Seminar. Binnen kürzester Zeit waren alle 20 Seminarplätze ausgebucht. Auf der Agenda von Referent Thomas Pöttgen stand eine Einführung in die Elektromobilität und deren Antriebsarten, Steckverbindungen und Ladekabel, die Planung und Installation von Ladepunkten sowie die Inbetriebnahme und Prüfung von diesen. 

„Betriebe, die sich zum E-Mobilität Fachbetrieb qualifizieren, werden in unserer Datenbank und damit in unserer Fachbetriebssuche im Internet (z.B. www.elektrobetrieb-finden.de) gelistet“, berichtet Obermeister Michael Schreiner. „Auch im Hinblick auf die Kooperation der E-Handwerke mit dem ADAC Deutschland ist eine Qualifizierung zum E-Mobilität Fachbetrieb sinnvoll“, ergänzt der Obermeister. Bei der Kooperation werden den ADAC-Mitgliedern elektrohandwerkliche Fachbetriebe genannt, die hinsichtlich Ladeeinrichtungen beraten. Voraussetzung ist die Zertifizierung zum E-Mobilität Fachbetrieb. „Für die E-Handwerke ergibt sich daraus die Chance, sich als kompetenter Partner zu platzieren. Eine Chance, die so viele Betriebe wie möglich ergreifen sollten“, ist Schreiner überzeugt.

 

 

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