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08.04.2020

FEHR-Präsident Christoph Hansen Unterstützung für den Mittelstand – jetzt!

Der Mittelstand gilt in Deutschland als das Rückgrat der Wirtschaft. Doch gerade kleine und mittlere Betriebe trifft die Corona-Krise hart. Zwar hat die Bundesregierung mit dem Corona-Hilfspaket eine historisch einmalige und unbürokratische Hilfe zugesichert. Allerdings wird diese bei weitem nicht ausreichen, um die Existenz vieler Unternehmen im Land zu sichern.

Am Anfang waren es die Messebauer, die die Folgen der Ausbreitung des Corona-Virus zu spüren bekommen haben. Inzwischen sind viele weitere Branchen von den Auswirkungen der Pandemie betroffen. Teilweise mit inzwischen existenzbedrohenden Ausmaßen.

Für Unternehmen, die durch das Corona-Virus unverschuldet in eine Notlage geraten sind, stehen seit kurzem staatliche Hilfen bereit. Diese umfassen Sofortzahlungen für Kleinstunternehmen und gehen bis zu KfW-Krediten für Unternehmen, die über genügend Eigenkapital verfügen. Die staatlichen Direkthilfen müssen nicht zurückgezahlt werden. Jedoch müssen Unternehmer nachweisen, dass sie das Geld für Personal, Versicherungen, Mietkosten oder den Fuhrpark aufwenden. Nicht genutzt werden darf das Geld für die persönliche Kranken- oder Sozialversicherung sowie persönliche Ausgaben.

Anders sieht es bei den Krediten und Bürgschaften der KfW aus. Sie bürden Unternehmen über Jahre hohe Belastungen auf. Doch diese Schulden müssen bedient werden. Nicht wenigen Unternehmen droht hier eine massive finanzielle Last über die kommenden Jahre.

Der FEHR setzt sich gegenüber der Politik für eine unbürokratische und schnelle Lösung ein, die Handwerksbetriebe nicht übermäßig finanziell belastet. Dabei wird der FEHR in seinen Bemühungen nicht eher nachlassen, bis ein möglichst optimales Ergebnis erreicht worden ist. Viele Gespräche sind bereits geführt worden, viele werden noch folgen.

Unmittelbar nach Ausbruch des Corona-Virus hat der FEHR eine Sonderseite zur Corona-Krise eingerichtet, die über die Webseite des FEHR (www.liv-fehr.de) zu erreichen ist. Hier sind viele wertvolle Tipps und Hinweise für Unternehmer zusammengefasst, die in dieser schwierigen Zeit eine Hilfestellung bieten. Selbstverständlich stehen auch die FEHR-Referenten für Beratungen weiterhin zur Verfügung. Innungsmitglieder sollten diesen Service nutzen, um ihren Betrieb möglichst ohne große Belastungen durch die Krise zu manövrieren. Schließlich haben sie mit dem FEHR einen starken Partner an ihrer Seite, der sie auf allen Ebenen unterstützt und sich für den Mittelstand in Deutschland einsetzt.

Ihnen und Ihren Familien schöne Osterfeiertage und weiterhin einen guten Geschäftsverlauf!

Ihr

Christoph Hansen

 

 

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